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Die Macht des Bildes: Zehn goldene Regeln für das optimale Bewerbungsfoto


Einser-Schnitt hin oder her: Oftmals entscheidet bereits das Lichtbild über Sympathie und Antipathie - und somit über die Frage, ob eine Bewerbungsmappe näher studiert wird oder in Nullkommanichts auf dem Absagestapel landet. Wer die Bedeutung des Bewerbungsfotos unterschätzt, verspielt wichtige Chancen und kann möglicherweise trotz erstklassigem Lebenslauf keinen Blumentopf gewinnen.

Der nachfolgende Zehn-Punkte-Plan zeigt Ihnen, wie Sie die häufigsten Fettnäpfchen umgehen und auf jeden Fall ein gutes Bild abgeben:

1. Auch wenn Sie den einen oder anderen Euro sparen: Konterfeis aus dem Fotofix-Automaten haben in der Bewerbungsmappe nichts zu suchen - ebenso wenig wie selbst zurechtgestutzte Urlaubsfotos oder verblichene Jugendbilder. Solche Schludrigkeiten finden im allgemeinen keine Gnade bei den Personalverantwortlichen, drängt sich der Schluß auf mangelnde Sorgfalt und Seriosität doch geradezu auf. Investieren Sie lieber etwas Geld und Zeit und lassen Sie sich von einem professionellen Fotografen gekonnt in Szene setzen. Statt sich beim nächstbesten Fotoladen auf den Hocker zu setzen, sollten Sie zunächst die Referenzen im Schaufenster in Augenschein nehmen. So erkennen Sie recht schnell, ob es sich um einen Könner oder einen einfallslosen Fließbandknipser handelt. Damit beim "Shooting" eine lockere, entspannte Atmosphäre ohne Zeitdruck herrscht, empfiehlt sich zudem eine vorherige Terminvereinbarung.

2. Machen Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber, welche Wirkung das Bewerbungsfoto als "Spiegel Ihrer Persönlichkeit" erzielen soll (seriös, locker, extravagant...) und sprechen Sie mit Ihrem Fotografen darüber. Er wird Ihnen dabei helfen, sich von Ihrer sprichwörtlich besten Seite zu zeigen. Im Idealfall lassen Sie sich in unterschiedlichen Posen und Mimiken ablichten, so daß Sie bei der Wahl des passenden Fotos variabel sind. Wird besonderer Wert auf Ernsthaftigkeit und Korrektheit gelegt oder ein künstlerischer Touch angestrebt, sollte über ein Schwarzweiß-Foto nachgedacht werden. Während Farbfotos einen freundlich-lebendigen Eindruck machen, wirken ihre Schwarzweiß-Pendants im Allgemeinen seriöser und ästhetischer.

3. Besonderes Augenmerk erfordert die Wahl der "richtigen" Kleidung. Grundsätzlich sollte diese auf das jeweilige Unternehmen sowie die ausgeschriebene Position abgestimmt sein. Während bei einer eher konservativ ausgerichteten Vermögensberatung der Griff zu Kostüm beziehungsweise Anzug und Krawatte naheliegt, handelt man sich bei einer flippigen Werbeschmiede damit schnell einen Korb ein. Wählen Sie Farben, die Ihnen stehen. Und verbiegen Sie sich kleidungstechnisch nicht zu sehr - Sie müssen sich in Ihrer Garderobe wohlfühlen!

4. Bewerberinnen sollten sich nicht nur bei der Tiefe des Ausschnitts in Zurückhaltung üben, sondern auch im Umgang mit Make-Up und Schmuck. Feuerroter Lippenstift und übertriebenes Geschmeide sind eindeutig fehl am Platze.

5. Auch wenn es abgedroschen klingt: Setzen Sie ein entspanntes, freundliches Lächeln auf. Das läßt Sie sympathisch und positiv rüberkommen. Aber bitte nicht übertreiben: Breites Grinsen und Zähneblecken sind eindeutig zuviel des Guten!

6. Lassen Sie sich keinesfalls mit einer Handvoll Aufnahmen abspeisen. Circa 15 sollten es schon sein, um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten. Beziehen Sie bei der Auswahl des optimalen Fotos Ihren Fotografen ruhig mit ein - aus neutraler Warte ergibt sich mitunter ein völlig anderes Urteil.

7. Für Bewerbungsfotos hat sich mittlerweile das Format 6 x 4 cm eingebürgert. Abmessungen über 9 x 6 cm sind nicht empfehlenswert, da diese als Ausdruck übersteigerten Selbstbewußtseins interpretiert werden könnten. Doch keine Regel ohne Ausnahme: In kreativen Berufen darf die Wahl durchaus auf ein ausgefallenes Format fallen.

8. Notieren Sie auf der Rückseite Ihres Fotos Ihren Namen. Sollte sich dieses im Eifer des Gefechts einmal vom Untergrund lösen, erleichtern Sie dem Personalverantwortlichen so die Zuordnung. Verwenden Sie unbedingt ein Schreibgerät, das nicht durchdrückt!

9. Plazieren Sie das Foto circa zwei Zentimeter vom Seitenrand entfernt in der rechten oberen Ecke Ihres tabellarischen Lebenslaufs. Dem Rat einiger Bewerbungsführer zu folgen und hierfür ein separates Deckblatt zu verwenden, wirkt "doppelt gemoppelt" und stößt bei manchen Personalern auf wenig Gegenliebe.

10. Auch die richtige Befestigungstechnik will gelernt sein: Lustlos mit einer Büroklammer angeheftet oder gar festgetackert hinterläßt Ihre Bewerbung alles andere als einen professionellen Eindruck. Verwenden Sie statt dessen wiederablösbaren Kleber ohne Lösungsmittel oder sogenannte "Klebepunkte". Finger weg von flüssigem Kleber und Fotoecken! (md)
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